RuhrTriennale
DeutschEnglish

Donabi

»Musik ist mein Weg«, lautet die kompromisslose Aussage des 1972 in London geborenen Donabi, der seine Kindheit in Lagos (Nigeria) verbrachte und nun seit vielen Jahren in Deutschland lebt. »Mir geht es darum, Musik zu schaffen, die zeitlos ist. Die Frage nach Kompromissen ist überflüssig, denn Musik ist meine Herausforderung, meine Passion und mein Antrieb. Für mich gibt es keinen anderen Weg!«

Dieser Weg begann bereits in den 90er Jahren. Donabi machte sich erstmals einen Namen in der Reggae/Soul-, Singer/Songwriter-Szene in Deutschland. Neben seinem Engagement bei Brothers Keepers realisierte er seither Projekte mit Künstlern wie Patrice, Gentleman, Gregory Isaacs oder Xavier Naidoo, spielte auf unzähligen Festivals wie dem Reggae Summerjam Köln oder dem Rototom Sunsplash Italy und tourte unter anderem mit Größen wie Keziah Jones, UB40 und Bantu. Zuletzt begeisterte er das Publikum als Support von Senkrechtstarterin Nneka auf ihrer Deutschlandtour im Frühsommer 2008.

Die Veröffentlichung seiner Solokünstler-Single Act of Love im Sommer 2003 war ein gelungener Vorgeschmack auf den im Mai 2007 folgenden Longplayer No Philosophy – einer elektrisierenden Mixtur aus Soul-Rock und Blue-Dub, verfeinert mit Reggae-Elemente, Metal-Riffs und Hammond-Orgeln.

Donabi liebt die Herausforderung, Menschen immer wieder mit neuen Sounds und musikalischen Ideen zu überraschen. Seine Songs stecken voller kreativer Spannung und Energie, denn Donabi weiß: »Ohne Vibes ist Musik einfach nur pure Langeweile!«

Bei der RuhrTriennale 2008 ist Donabi zu Gast bei Spurensuche ... Rap.